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Panorama, 14.07.2010 10:12
Südtirols Krankenhäuser: Besonders frauenfreundlich

Nun wurde es sogar von Rom bestätigt: Südtirols Krankenhäuser stehen ganz im Dienste der Frauen. Gleich mehrere sogenannte "bollini rosa" (rosa Punkte) bestätigen dies.


Die Krankenhäuser Meran, Brixen, Bruneck und Innichen können sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Als Zeichen für besondere Frauenfreundlichkeit wurde Ihnen vom „Osservatorio Nazionale sulla Salute della Donna (O.N.D.a.)“ die sog. „bollini rosa“ (rosa Punkte) verliehen. Meran und Brixen erhielten die höchste Auszeichnung von drei Punkten, Bruneck und Innichen jeweils zwei. Die Verleihung fand am 30. Juni 2010 in Gesundheitsministerium in Rom im Rahmen einer Pressekonferenz statt.

Eine Kommission wurde eigens für die Prüfung der insgesamt 132 Bewerber einberufen. Die Auszeichnung „Bollini rosa“ konnte an 122 italienische Krankenhaus-Einrichtungen vergeben werden. Die höchste Auszeichnung von drei rosa Punkten ging italienweit an 51 Krankenhäuser, weitere 51 erhielten zwei rosa Punkte und ein rosa Punkt wurde an 20 Krankenhäuser vergeben. Der Großteil der Bewerber stammt aus dem Norden Italiens.

"Michelin-Führer" der Frauengesundheit
„Diese Auflistung entspricht einer Art ‚Michelin-Führer’ der Frauengesundheit“, meinte Laura Pellegrini, die Vorsitzende der Kommission, bei der Verleihung im Gesundheitsministerium in Rom. In Südtirol freuen sich die Krankenhäuser Meran und Brixen über die höchste Auszeichnung von drei rosa Punkten, die Krankenhäuser Bruneck und Innichen wurden mit zwei der wertvollen Punkte ausgezeichnet. In der staatlichen Gesamtklassifizierung aller Krankenhaus-Einrichtungen mit der höchsten Auszeichnung stehen die Krankenhäuser Meran und Brixen auf dem 6. und 7. Platz. Die Krankenhäuser Bruneck und Innichen sind auf dem stolzen zweiten Platz in der Gesamtklassifizierung der Einrichtungen mit zwei Punkten.

In der Pressekonferenz am 13.07.2010 im Krankenhaus Meran wurden die lokalen Anstrengungen der Südtiroler Krankenhäuser, die Frauengesundheit in den Mittelpunkt zu stellen, näher erläutert. Die Verantwortlichen der einzelnen Krankenhäuser und die Direktoren der Gesundheitsbezirke stellten fest, dass diese Bemühungen nun durch die Auszeichnung entsprechend belohnt wurden. Dr.in Irene Pechlaner, Bezirksdirektorin im Gesundheitsbezirk Meran ist überzeugt, dass „das Projekt ‚Bollini rosa’ eine wichtige Hilfe für Frauen sein kann bei der Wahl der Krankenhaus-Einrichtung für eine optimale Behandlung.“ Sie weist darauf hin, dass „diese Auszeichnung ein wichtiger Ansporn ist, weiterhin für die Bedürfnisse der Frauen zu arbeiten und diesbezüglich aufmerksam zu sein.“

Die Bewerber
Für die Auszeichnung der „Bollini rosa“ haben sich im Krankenhaus Meran die Abteilungen Gynäkologie/Geburtshilfe, die Radiologie und die Neurologie beworben, im Krankenhaus Brixen war es ebenfalls die Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe sowie die Chirurgie und die Medizin. In den Krankenhäusern Bruneck und Innichen spielt die Hauptrolle bei der Bewertung dieser beiden Einrichtungen die Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe.

Die Gründe, warum die Südtiroler Krankenhäuser als „frauenfreundlich“ ausgezeichnet wurden sind vielfältig: So wird neben dem Komfort der Hotelleistungen und den multiethnische Besonderheiten vor allem der hohe Spezialisierungsgrad der Gynäkologie mit dem zertifizierten Brustgesundheitszentrum der Krankenhäuser Meran und Brixen unter der Leitung von Primar Dr. Herbert Heidegger (Meran) und Primar Dr. Arthur Scherer (Brixen) als „rosa“ bezeichnet. Das zertifizierte Sterilitätszentrum im KH Bruneck und die Abteilung Gynäkologie/Geburtshilfe in den beiden Krankenhäusern von Bruneck und Innichen sind ebenfalls als „frauenfreundlich“ anerkannt worden. Die Möglichkeit der schmerzfreien Geburt und die Annehmlichkeiten in den Abteilungen der Geburtshilfe sind wichtige Kriterien für die Vergabe der höchsten Auszeichnung, ebenso wie die zahlreichen Projekte und Publikationen, die Frauenthemen behandeln. Ein weiterer wichtiger Beweis für einen frauenfreundlichen Betrieb ist die Anzahl der Frauen in Führungspositionen: in Meran sind es 11 Frauen, in Bruneck 9, in Brixen 7 Frauen und in Innichen 10.

Abschließend versicherte Frau Dr.in Irene Pechlaner auch im Namen der Direktoren der Gesundheitsbezirke Brixen und Bruneck, dass die Südtiroler Krankenhäuser sich weiterhin bemühen werden, die Unterschiede in der Betreuung von Männer und Frauen wahrzunehmen, aufzuzeigen und das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Weitere Informationen zum Projekt "Bollini rosa" unter www.ondaosservatorio.it.

Informationen: Brigitte Gurschler, Tel. 0473 263806, brigitte.gurschler@asbmeran-o.it



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